Sonntag, 25. September 2016

Süße Blätterteighörnchen

Schon lange nichts mehr Neues hier.
Ich hab eine Reitbeteiligung und verbringe somit immer wieder Zeit beim Pferd und ich hab zum Nähen angefangen. Einfach so backen gibt's bei mir grad sehr selten. Aber Anlässe gibt es natürlich trotzdem immer wieder, wie z.B. Grillen mit den Nachbarn. Wir haben schon mit Kuchen angefangen. Nachdem ich die süßen Blätterteighörnchen im Internet gesehen hatte war das mein Anlass.
Und die gehen ganz schnell.

Süße Blätterteighörnchen

Du brauchst:

Blätterteig
Schokoriegel (Duplo/Kinderriegel/Bueno)
Ei 

So geht's:

Den Blätterteig ausrollen und oben und unten im Wechsel Schokoriegel drauf legen und Dreiecke schneiden.
Mir schmeckt es am Besten mit Duplo, ich mag aber auch im ungebackenen Zustand am Liebsten Duplo. Kinderriegel und Bueno sind gut für schmale Randstücke.

Dann die Dreiecke zu Hörnchen rollen.








Die Hörnchen auf ein Backblech legen und mit Eigelb bestreichen.
Bei 180 Grad ca 15 Minuten in den Backofen.
Und schon ist er fertig, der leckere schnelle Snack.
 









Sonntag, 20. März 2016

Buttermilch Zitrone Mini Gugl

Bei mir ist das Mini-Gugl-Fieber ausgebrochen.
Zwei Formen für Mini Gugl hab ich schon seit ein paar Jahren, aber nicht oft genutzt. Ein Grund für die seltene Nutzung war, dass ich sie blöd zum sauber kriegen fand. Jetzt hab ich aber eine Spülmaschine :-) Und Mia von Kochkarussell hat neulich ihr Posting mit Tipps und Tricks rund um Mini Gugl auf Facebook verlinkt. Das war für mich der Anlass gleich zweierlei Mini Gugl zu backen um auf einen Geburtstag mitzunehmen, eine süße und eine pikante Variante.
Die süße Variante gibt's jetzt hier, die hab ich direkt bei Mia gefunden.

Zutaten:
(bei mir für 18 Mini Gugl und 2 Muffins)
 
35g Butter
50g Zucker
1 Ei 
75g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
75ml Buttermilch
Abrieb einer Biozitrone
Saft einer halben Zitrone

So geht's:

Den Ofen auf 180 Grad vorbereiten.
Butter und Zucker schaumig rühren, das Ei dazu geben und weiter rühren. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen und das dann mit in die erste Schüssel rühren. Zum Schluss noch Buttermilch, Zitronensaft und Zitronenabrieb mit dazu rühren, bis ein cremiger Teig entsteht.
In die Förmchen habe ich den Teig mit einem Spritzbeutel gefüllt. (Zum Befüllen am Besten in ein hohes Glas oder einen Messbecher stellen).
Dann kommen die Gugl für ca. 12 Minuten in den Ofen.
Anschließend kurz auskühlen lassen und dann aus der Form lösen.



Auf dem Geburststag war ich mein bester Kunde bei diesen Gugln. Die waren soo lecker!


 

Sonntag, 20. September 2015

Mein Fantafroschgeburtstagskuchen


Gestern hab ich mich mit Angelina von Die-Teigfabrik getroffen. Wir haben uns ausgetauscht über das Bloggerleben und das Leben 1.0 
Ich habe ihr noch erzählt, dass ich es schwieriger finde einen Anfang für den Post zu finden wenn es schon länger her ist, dass ich das Rezept gebacken oder gekocht habe. So geht's mir auch bei meinem Geburtstagskuchen, dem Frosch. Aber heute hab ich nen Grund. Kerstin von elf19 macht seit einem Jahr den Sweet Treat Sunday, bei dem ich auch hin und wieder mal mitgemacht habe. Jetzt hat Kerstin auf dem Blog geschrieben, dass sie sich anderen Dingen noch intensiver widmen möchte und der Sweet Treat Sunday heute vorerst zum letzten Mal statt findet. Schade! Kerstin ich wünsche dir viel Spaß bei deinen neuen Projekten. Weil ich den Sweet Treat Sunday mag hab ich mir überlegt heute nochmal daran mit zu wirken. Tja, also überlegt was ich in Petto hab und was zu Kerstin und ihrem Blog passen könnte. Kerstin schreibt auch manchmal von ihren Kindern, da dacht ich mir der Fantafrosch passt.
Anlass für ihn war mein Geburtstag. Kurz vorher überleg ich dann was ich für nen Kuchen zum Arbeiten mitnehmen kann. Die liebe Petra, eine gute Freundin hat mich dann auf die Idee mit dem Fantakuchen gebracht. Der ist sehr verbreitet mit Mengenangaben in Tassen. Bei Penneimtopf hab ich dann ein Rezept mit Grammangaben gefunden und daraus den Frosch gebacken.
Der Fantakuchen ist sehr fluffig! Ich mag das, wobei ich den Frosch wenn ich ihn wieder machen mal mit einem etwas festeren Teig ausprobiere.
Übrigens noch ein Hinweis, was ich vor kurzem festgestellt habe: Auf der Fanta Klassik Flasche steht 30% Molkeerzeugnis. Wer also eine 
Laktoseintolreanz hat oder sich vegan ernähren möchte sollte das "normale" Fanta nehmen.
Leider bin ich mir bei den Mengenangaben nicht mehr sicher, ob ich doppelte Menge genommen habe für die Springform oder nicht. Die Mengenangaben sind für 1 Kastenform und die dopptelte Menge für 1 Blech.




Fanta(frosch)kuchen

Zutaten

250g Mehl
Eier
200g Zucker
125ml Öl 
125ml Fanta
1 Prise Salz
1TL Salz
1 Päckchen Vanillezucker

Für den Guss:
Puderzucker, Zitronensaft, Wasser (evtl. ein bisschen Fanta)
Wenn's ein Frosch werden soll Lebensmittelfarben.

Zubereitung

Alle Zutaten nacheinander in eine Schüssel geben und miteinander verrühren.
Ich hab erst zwei Muffinförmchen gefüllt und dann den restlichen Teig in die Springform. Und dann ab in den Ofen und warten bis er fertig ist :-)
Die Stäbchenprobe hilft natürlich das raus zu kriegen.

Vom Kuchen zum Frosch:
Für den Guss Puderzucker und Wasser und oder Fanta sowie grüne Lebensmitelfarbe (in Pulverform) verrühren und dann den Kuchen damit bestreichen. Die Muffins als Augen oben drauf setzen und mit dem Guss festkleben. Auf die Muffins hab ich je eine Oblade geklebt und mit blauer Lebensmittelfarbe (aus der Tube) eine Pupille gemalt. Mit roter Lebensmittelfarbe (Tube) hat der Frosch dann noch einen Mund bekommen.


So hat der Kuchen ausgesehen, nachdem die kuchenhungrige Meute drüber her gefallen ist:




 

Samstag, 4. Juli 2015

Müsli für den guten Start in den Tag

Heute hab ich ein Müsli für den guten Start in den Tag für euch. So bin ich heut in den Tag gestartet. 



Vor dem Essen war ich heute noch mit der Produktion beschäftigt, aber jetzt hab ich Müsli auf Vorrat.
Das Müsli hab ich so ähnlich auch an Steffi von ruetteltuettel bei der letzten Aktion von Schokokuss&Zuckergruß verschickt. Das Rezept kommt nun auf diesem Wege etwas hinterher gehinkt. 
Übrigens kann das Müsli total nach eurem Geschmack individuell variiert werden. Diesesmal hab ich es mit getrockneten Apfelringen erweitert. Gepufften Amaranth möcht ich auch mal noch mit reinmischen.

So geht's:

Die Pfanne auf den Herd stellen und voll erhitzen (bei mir Stufe 3 von 3). Dann ca. 100g kernige und 100g feine Haferflocken in die Pfanne geben, dazu 100g Sonnenblumenkerne und ca. 50g Sesamkörner.
Alles rösten, dabeibleiben und immer wieder umrühren. Eine schöne Farbe soll's bekommen, aber nicht zu lange, sonst wird es bitter. Nun die Apfelringe dazugeben und mit unterrühren. Zum Schluss noch ca. 200-250g Honig darüber gießen und mit dem Kochlöffel alles verrühren und den Honig verteilen. Dann klebt alles ein bisschen zusammen wie bei einem Knuspermüsli.
Die Pfanne vom Herd nehmen und alles abkühlen lassen.
Bei mir gab's noch frische Erdbeeren und etwas Chiasamen mit in die Müslischüssel.


 



Dienstag, 30. Juni 2015

Karottensalat - so wie er mir schmeckt

Endlich SOMMER! Ich liebe den Sommer. Grillen, draußen in der Sonne im Park sein, auf's Tollwood gehen, am See liegen.... So stell ich mir das vor.
Bei so einem Wetter passt ein schnelles Essen und für den Karottensalat müsst ihr nicht mal den Herd anmachen.
Über die Zubereitung von Karottensalat gehen ja die Meinungen auseinander. Viele Leute sagen, da braucht es Öl dass sich irgendwelche Vitamine dann besser ausbreiten. Für meinen Geschmack schmeckt es ganz schrecklich wenn Öl dran ist, für mich gehört zu Karottensalat Zitronensaft.

So geht's:

Karotten schälen, fein reiben und Zitronensaft darüber geben
- und schon kannst du es dir schmecken lassen.



Ich bin gespannt wie ihr den Karottensalat mögt!

 

Sonntag, 22. Februar 2015

Bääääääm - Hier kommt Farbe mit einem zitroniggelbem Zitronenkuchen

Der Winter ist dieses Jahr ja sehr ausdauernd. Kalt kenn ich jetzt, jetzt hätt ich gern wieder Sonne. Ich fahre morgens mit dem Fahrrad zum Arbeiten da würd ich mich über wärmere Temperaturen und ein bisschen mehr Farbe draußen freuen. Sieht aus wie wenn ich da noch ne Weile drauf warten muss. Heute morgen war es zeitweise weißgepudert draußen. Dann muss ich wohl selber für Farbe sorgen. Und nicht zu vergessen: Sauer macht lustig.
Das Rezept für den Zitronenkuchen hab ich bei Tines vegane Backstube gefunden. Wegen nicht vorhanden hab ich den Agavendicksaft durch Honig und die Sojamilch durch Milch ersetzt. Ist dann nicht mehr vegan, aber war mir heute nicht wichtig.

Zitronenkuchen


Zutaten:

400g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 100ml Agavendicksaft, 20g Vanillezucker, 30g Zucker, Saft von 1,5 Zitronen, 2 Päckchen geriebene Zitronenschale, 100ml Öl, 250ml Milch und etwas Zitronenaroma.

Zubereitung:

Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
Die trockenen Zutaten vermischen und dann nach und nach die flüssigen Zutaten hinzugeben und alles verrühren.
Dann den Teig in die Form geben.
Bei mir hat der Teig für eine kleine und zwei Minikastenformen gereicht.
Den Kuchen für ca. 30 Minuten backen.

Für den Guss hab ich Zitronensaft, Puderzucker und gelbe Lebensmittelfarbe verrührt.



Mit dem Kuchen nehme ich mal wieder beim Sweet Treat Sunday mit.

Sonntag, 25. Januar 2015

Schokokuss und Zuckergruß mit Geschmacksfeuerwerk und Glücksgefühlen: Schokolade, schokolierte Apfelringe, Glücksnudeln und Zucchinipesto

Mir kommt es vor, wie wenn die erste Runde von Schokokuss und Zuckergruß
noch gar nicht lang her ist. Aber jetzt ist schon das Päckchen für die zweite Runde verschickt. Kurz vor Weihnachten wurde das Thema verkündet:

Geschmacksfeuerwerk und Glücksgefühle

Ich fand das Thema gleich super. Ich mag daran, dass es sehr offen ist. 
Meine erste Idee war Nimm2-Likör, den ich kurz vorher entdeckt hatte. Falls ihr euch wundert warum der in diesem Beitrag nicht mehr erscheint, ich sag's euch gleich. Ich hab den Likör schon gemacht, so ist es nicht. Irgendwann gibt's den auch auf dem Blog. Nur am Wochenende bevor ich verschickt habe ist mir dann eingefallen, dass meine Tauschpartnerin erst 17 ist. Da finde ich es nicht richtig Likör (mit Wodka) zu verschicken. 
Ich hatte wieder Glück und habe eine ganz nette Tauschpartnerin zugelost bekommen, die liebe Chrissi von chrissitallys.blogspot. Als ich Blognamen gelesen habe, hab ich mich gleich mal hin geklickt. Viele leckere Sachen gibt es da. Wir haben immer wieder nette Mails hin und her geschickt und auch Gemeinsamkeiten festgestellt, wie zum Beispiel die Begeisterung für Süßkartoffeln.

Erstmal hab ich überlegt was bei mir Glücksgefühle erweckt, Schokolade und Nudeln sind mir gleich eingefallen und dann hab ich drum rum gebaut.



Bruchschokolade

Im Bruchschokolade machen war ich von Weihnachten quasi noch in Übung. Und ist eh überhaupt nicht schwer.
Ich finde es macht voll was her. Und das Gute ist, Form, Geschmack und Deko kann man immer wieder variieren. An Weihnachten hab ich viel Cranberries her genommen, für Chrissi stattdessen geröstete Mandeln.


Als Form hab ich den Boden einer Springform genommen die dann mit Frischhaltefolie
Ihr müsst einfach Schokolade im Wasserbad schmelzen. Wenn ihr mögt könnt ihr Backaroma dazu geben. Dann die Schokolade auf eine Form eurer Wahl streichen und wie eine Pizza belegen. Für Christin hab ich Mandeln geröstet (ohne Fett in der Pfanne) und bunte Zuckerstreusel auf die Schokolade gestreut.
Jetzt müsst ihr die Schokolade nur noch abkühlen lassen und dann von der Form lösen.
Da die Schokolade in ihrer schönen runden Form nicht in das Päckchen gepasst hat wurde darauf dann Bruchschokolade.

Hier noch ein Mandeltipp:

Wer wie ich an einem Sonntag feststellt, dass er keine geschälten Mandeln daheim hat kann sich da ganz einfach selbst behelfen. Die Malden in einer Schüssel oder einem Topf mit kochendem Wasser übergießen und etwas stehen lassen. Dann mit kaltem Wasser abschrecken. Jetzt lässt sich die Haut abziehen und ihr habt geschälte Mandeln.

Schokolierte Apfelringe

Hier hab ich einfach noch mehr Schokolade geschmolzen und dann getrocknete Apfelringe darin kurz schwimmen lassen, kurzabtropfen lassen und dann auf einem Backblech trocknen lassen.
Und schon sind die getrockneten Apfelringe fertig.


Übrigens: bei Brotzeitliebe findet ihr eine Anleitung die Apfelringe selber zu trocknen.

Glücksnudeln

Schon seit einem Jahr sehe ich auf Blogs immer wieder Rezepte für selbstgemachte Nudeln und bin begeistert. Was mich bisher abgeschreckt hat ist, dass in den meisten Rezepten Ei ist und die Nudeln dann nur bei Zimmertemperatur getrocknet werden.
Doch bei Jankessoulfood hab ich eine Variante ohne Ei gefunden. Ich fand es toll eine Tüte voll Glück zu verschenken. Das war der Anlass mir Glücksausstechformen zu bestellen und der Glückskleeausstecher wurde für Chrissis Glücksnudeln eingeweiht.

Zutaten für ca. 500g Nudeln

400g Spätzlemehl
180ml Wasser
2TL Salz
2TL Olivenöl

Zubereitung

Das Mehl mit dem Wasser, dem Salz und dem Olivenöl zu einem glatten elastischen Teig verkneten. Wenn er zu trocken ist vorsichtig etwas Wasser dazu geben.
Ich hab mich erst immer gefragt wie der Teig wohl elastisch ist. Aber ich hab es dann gemerkt. Es wird!
Dann den Teig in Klarsichtfolie einwickeln und mindestens eine Stunde bei Zimmertemeratur ruhen lassen.
Anschließend den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn (ca. 2-3mm) ausrollen und Glückskleeblätter ausstechen. Diese kommen dann bei 50 Grad für zwei Stunden zum Trocknen in den Ofen.
Die Nudeln werden dabei leicht zerbrechlich. Wenn sie sich noch biegen lassen müssen sie noch im Ofen bleiben.
Dann könnt ihr sie noch schön verpacken und verschenken.



Es passen nicht alle Nudeln auf ein Blech, knapp die Hälfte.
Also hab ich den Teig einfach liegen lassen und bin zwischen drin zum Sport.
Wenn ihr das tut stecht vorher alle Nudeln aus. Denn als ich wieder zurück war, war der Teig recht hart und das Ausstechen war schwieriger. Aus dem Grund hab ich dann auch die Teigreste nicht nochmal zusammen gemacht und wieder ausgerollt und Chrissi hat weniger Nudeln bekommen. :-)
Ich werde nächstes Mal versuchen die restlichen Nudeln gleich mit ausstechen und dann auf dem Gitterrost zu trocknen.

Ich bin ganz stolz auf meine ersten selbstgemachten Nudeln!


Zucchinipesto

Nur Nudeln fand ich fad, also muss Soße oder Pesto her. 
Basilikumpesto mag ich zwar auch, aber ich wollte was etwas Ausgefalleneres und da ich ja Zucchinifan bin hab ich das mal ausprobiert.
Es wäre natürlich ratsam die Sachen vor der Verschickaktion schon auszuprobieren, aber so hab ich halt weil ich nicht alles daheim hatte und dadurch nicht zufrieden war an zwei Abenden Pesto gemacht.
Inspiriert war ich von diesen beiden Rezepten:
cozy-and-cuddly und lunasphilosophy

Zutaten:

500g Zucchini
ca. 50g Parmesan
Zitronensaft nach Geschmack
etwas Olivenöl (je nachdem wieviel Zitronensaft, es sollte nicht zu flüssig  
                      werden)
Kräutersalz und Pfeffer
wer mag: Knoblauch (ich mag ihn nicht)

Zubereitung:

Die Zucchinis waschen, längs halbieren und mit der Schnittseite nach unten auf das Backblech stellen. Mit Ganz wenig Öl besprühen oder bepinseln.
Bei 200 Grad für ca. 15 Minuten in den Ofen schieben. Ich schaue einfach immer wieder danach.
Dann alles pürieren und abschmecken. Schon ist das Pesto fertig.
Und die Mengenangaben von Käse und Zitronensaft gehen wirklich nach Geschmack. Mit mehr Zitronensaft ähnelt es dann mehr einer Soße als einem Pesto, mit viel Käse kann man es auch als Dip verwenden. Dann besser kein Öl dazu und wenig Zitronensaft, dass die Konsistenz fester ist.


Von der Menge her ergibt das 2-3 Gläser mit je 250ml.

Außerdem hab ich Chrissi noch selbstgemachten Lippenbalsam mit in's Päckchen und einen Handwärmer.


Gestern kam dann das Päckchen von Chrissi bei mir an.
Da kamen auch Glücksgefühle bei mir auf.
Es waren sogar Macarons drin, außerdem Baiser
Glückskekse, selbstgemachtes Nutella und Mandelberge.
Chrissi wird auf ihrem Blog auch noch von der Aktion berichten, ich werde dann verlinken. Es lohnt sich eh bei ihrem Blog vorbei zu schauen!

Ich bin gespannt welche Rezepte euch ansprechen oder zum Nachmachen anregen.

Dienstag, 23. Dezember 2014

vegane Süßkartoffelschnitzel

Vorgestern gab es seit längerem mal wieder Süßkartoffelpommes. Es war soo lecker. Ich hab mich direkt gefragt warum es so lange keine gab.
Und dann hab ich wieder überlegt und gegoogelt was ich noch alles aus Süßkartoffeln machen könnte. Bei Vegetarisch Rezept habe ich Süßkartoffelschnitzel entdeckt. Und da war er wieder dieser haben-muss-Moment. 
Gerade erst gegessen und schon soll dieses leckere und einfache Gericht auf den Blog. 

vegane Süßkartoffelschnitzel


Zutaten:

Süßkartoffeln
Mehl
Salz, Pfeffer
Wasser
Öl

Zubereitung:
 
Die Süßkartoffeln schälen und in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Pro Person kann man eine große Süßkartoffel rechnen. Die Süßkartoffelscheiben in Salzwasser ca. 3-4 Minuten garen. Hört sich kurz an, reicht aber. 
Für die Panade etwas Mehl, mit Salz, Pfeffer und etwas Wasser zu einem dünnen Brei verrühren. 
Die Süßkartoffelscheiben erst im Mehlgemisch wenden und dann im Paniermehl wälzen.
Jetzt müsst ihr sie nur noch in der Pfanne mit Öl anbraten.
Außerdem lecker paniert schmecken auch Zucchini oder Mozzarella.
Statt Paniermehl schmecken auch Cornflakes oder scharfe Nachos gut.
 


Sonntag, 21. Dezember 2014

DIY-Geschenk: Lippenbalsam

Bei den Amarettini hab ich ja schon geschrieben dass Weihnachten dieses Jahr ganz besonders auf mich zu rennt. Dass ich noch nicht alle Geschenke habe ist nichts Besonders, aber dieses Jahr möchte ich ein paar selber machen.
Angefangen hab ich mit den Do-it-yourself-Geschenken mit Lippenbalsam für meine Kolleginnen. Gestern habe ich nochmal eine Produktion gestartet.
Denn für mich hatte ich auch einen Lippenbalsam gemacht und bin begeistert. 
Wichtig bei so lastminute-Geschenken finde ich, dass sie nicht viel Zeit brauchen. Das ist also auch hier der Fall. Das Rezept habe ich bei Kreativfieber gefunden. Die Zutaten gibt es entweder bei Amazon, oder in der Apotheke oder im Reformhaus - und wenn man in der richtigen Stadt wohnt gibt es einen Laden dafür.

Das braucht ihr  für 8 Döschen Lippenbalsam je 10 Mililiter


20g Bienenwachs
20g Kakaobutter oder Sheabutter
40g Jojobaöl
20 g Honig
ein paar Tropfen Aroma (ich hab Orange genommen)

So geht's - Die Anleitung für den Lippenbalsam

Das Bienenwachs im Wasserbad auflösen. Dann die Kakaobutter hinzugeben. Wenn sich die ersten beiden Zutaten gut aufgelöst haben das Jojobaöl hinzugeben und alles verrrühren. Nun könnt ihr es vom Herd nehmen und den Honig dazu geben und das Aroma (nicht irgendein ätherisches Öl, sondern unbedigt Aroma das auch zum Verzehr geeignet ist) wer mag. Das Ganze kalt rühren und dann in die Döschen abfüllen.
Wer mag kann etwas farbigen Lippenstift rein bröseln oder auch bunte Speisefarbe unterrühren, so dass der Lippenbalsam bunt wird.
Wobei ich finde auch so ist der Lippenbalsam dank der gelben Farbe vom Bienenwachs sehr schön.



Weihnachten? Hier noch nicht, aber Amarettini gehen immer

Noch kein Weihnachten hier?
Die letzten Jahre war ich fleißiger und hatte zehn Sorten Plätzchen gebacken. Dieses Jahr kommt Weihnachten auf mich zugerannt. Für Anfang Dezember war ein weihnachtliches Treffen geplant. Ich hab gleich zugesagt selbstgebackene Plätzchen mit zu bringen. Denn ich hab da ja bestimmt schon welche gebacken. Haha. Wohl nicht. Mit gekauften Lebkuchen ankommen kam für mich aber auch nicht in Frage. Was Schnelles musste her. Da sind mir die Amarettinis eingefallen, die ich bei Carina gesehen hatte und ich hab abends um halb elf angefangen sie zu backen.
Ich kann euch sagen, es hat sich gelohnt. Sehr lecker. Sie kamen gut an und ich wurde nach dem Rezept gefragt. 

Amarettini

Zutaten:

230g fein gemahlene Mandeln
200g Zucker
2 Eiweiß
1 TL flüssiger Honig
3 Tropfen Bittermandelaroma (wirklich nur 3 Tropfen, da der Geschmack sehr
intensiv ist)
ca. 100g Puderzucker

Zubereitung:

Die Mandeln mit Zucker, Eiweiß, Honig und Bittermandelaroma mischen. Dann den Teig für ca. 30 Minuten kühl stellen.
Den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen.
Den Teig zu kleinen Kugeln formen und dann im Puderzucker rollen und ein bisschen abklopfen.
Dann die Kugeln auf Backblech mit Backpapier setzen - mit etwas Abstand da die Kugeln im Ofen etwas auseinander gehen.
Die Kugeln für ca. 15 Minuten backen und sie dann auf dem Blech noch etwas auskühlen lassen.
Dann sind sie schon fertig.


Sonntag, 23. November 2014

Mein Lieblingskarottenkuchen

Meistens backe ich eher am Wochenende, das passt dann auch ganz gut mit dem Sweet Treat Sunday. Letzte Woche hatte ich zwei Tage frei, da hab ich dann einfach mal unter der Woche gebacken, den guten Karottenkuchen von der Steffi. Und gleich an den Sweet Treat Sunday gedacht und ihn noch nicht gebloggt, weil ich wollte ihn am Sonntag einreichen. Also heute passt's und somit reiche ich gleich mal ein.
Steffis Karottenkuchen ist immer so schön fluffig und locker. 
Die Menge reicht eigentlich für eine Springform, ich hab zwei kleine Kastenformen genommen. Ich mag kleine Kuchen. 
Als Deko sehen Marzipankarotten schön aus. Die gekauften sind leider teuer. Steffi hat mir für meinen Geburtstag Marzipan eingefärbt und die Karotten selber geformt. Das ist mir dann zu viel Arbeit oder zu "pfrimelig". Deko wollte ich schon, also hab ich improvisiert. Einfach mit dem Sparschäler Streifen abhobeln und diese dann auf dem Guss vom Kuchen platzieren. Schön farbig und ohne einfärben und formen und das Ganze noch günstig. Bin selber ganz begeistert.
Das hat Steffi mir übrigens in mein Kochbuch zum selber rein schreiben geschrieben. Bei Kommentar steht folgendes:
Superschnell und supersaftig! Yummie :-)

Jetzt aber das Rezept: 
 
Zutaten:

250g Karotten
abgeriebene Schale und Saft einer Zitrone
250g gemahlene Mandeln
50g Mehl
2 TL Backpulver
6 Eier
160g Zucker
Glasur: ca. 200g Puderzucker und 2-3 EL Zitronensaft

Zubereitung:

  • Ofen auf 180 Grad vorheizen (Umluft 160 Grad)
  • wenn es keine Silikonform ist die Form ausfetten und einstäuben
  • Karotten schälen, reiben (fein!) und mit Zitronensaft beträufeln und die Zitronenschale dazu reiben
  • Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen und den Zucker einrießeln lassen. Dann das Eigelb unterheben.
  • Mandeln, Mehl, Backpulver und Karotten dazu geben. 
  • Den Teig in die Form füllen und dann auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen.
  • Den Kuchen kurz auskühlen lassen, aus der Form lösen und wenn er vollständig ausgekühlt ist mit der Glasur bestreichen und wer mag dekorieren. 
 


Am nächsten Tag schmeckt er übrigens noch besser, noch saftiger.
 
 

Samstag, 15. November 2014

Ein richtiger Sattmacher: Karotten-Quinoa-Stangen

Frühstückssemmel hab ich ja schon öfter gemacht. Aber meistens mit hellem Mehl und mit Hefeteig, ich verspreche euch von diesen Stangen werdet ihr richtig satt.
Gefunden habe ich das Rezept für die Karotten-Quinoa-Stangen bei Kochtrotz.
Karotten gehören neben Zucchini zu meinem Liebingsgemüse. Ich hab noch ein paar Karottenrezepte im Kopf, die bestimmt in nächster Zeit auch noch auf den Blog kommen. So jetzt aber zurück zu den Sattmachern. Quinoa kennt vielleicht nicht jeder, ist aber ganz lecker. Also war ich gespannt wie die Kombi in Brot schmeckt.

Karotten-Quinoa-Stangen

 

Zutaten:

ca. 100g Karotten (bei mir war's glaub ein bissel mehr)
100g Quinoakörner
300g Dinkelvollkornmehl
ca. 60g Salatkerne (auch da hab ich großzügig geschätzt)
1,5 TL Salz
3 EL Altmeisteressig
2,5 gestrichene TL Natron
ca. 250ml Mineralwasser (mit viel Kohlensäure)

Zubereitung:

Die Quinoa-Körner waschen und gut abtropfen lassen. Beim Waschen werden Bitterstoffe die oft noch in den Quinoakörnern enthalten sind, raus gewaschen.Dann die Karotten und die Quinoakörner in einen Multizerkleinerer geben und in kleine Stücke schreddern. 


Den Backofen auf 230 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.
Alle trockenen Zutaten (Mehl, Kerne, Natron, Gewürze) in eine Schüssel geben und gut durchrühren, damit sich alles gut verteilt.
Jetzt die Karotten und das Quinoa dazu geben, verrühren und danach den Apfelessig kurz unterrühren. Zum Schluss noch das Mineralwasser hinzu geben. Das macht zusammen mit dem Natron den Teig fluffig. 


Das Mineralwasser nach und nach dazu geben, bis der Teig gebunden und trotzdem recht fest ist.
Dann den Teig in vier Teile unterteilen und diese auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu Stangen rollen.  
Dann nur noch auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 230 Grad Ober-/Unterhitze  für ca. 30 Minuten ab in den Ofen.


Die  Karotten-Quinoa-Stangen sind lecker und machen satt, egal ob zum Frühstück, zu Vesper/Brotzeit oder als Beilage zu einer leckeren Kürbissuppe.




Freitag, 14. November 2014

Kartoffel-Zucchini-Puffer










 Zutaten:

ca. 1,5 kg Kartoffeln
2 Zucchinis
3 Eier
Salz, Pfeffer, Muskat
evtl. etwas Speisestärke
Öl zum Anbraten
Creme fraiche und Kräuterquark für den Dip

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und mit der Vierkantreibe in eine Schüssel hobeln.
Die Zucchini dazu hobeln.
3 Eier hinzugeben und alles gut verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Wenn nötig etwas Speisestärke hinzugeben.
Die Pfanne erhitzen und für jede Ladung Kartoffel-Zucchini-Puffer ein bisschen Öl rein geben. Mit zwei Esslöffeln Kartoffel-Zucchini-Ei-Masse nehmen und als kleine Häufchen in die Pfanne geben, die Häufchen platt drücken und die Puffer von beiden Seiten anbraten, so dass sie schön goldbraun sind.
Bei der Menge von Kartoffeln und Eiern kann ein bisschen improvisiert und nach Gefühl gegangen werden. Wenn man die geriebenen Kartoffeln in einem Küchentuch auspresst braucht man mehr Eier. 
Die fertigen Kartoffel-Zucchini-Puffer auf ein Küchentuch legen, so dass das Fett etwas entzogen wird. Dann entweder frisch aus der Pfanne essen oder auf einem Teller im Ofen warm halten, so dass zusammen gegessen werden kann.
Dazu passt ein Dip, z.B. aus Kräuterquark und Creme fraiche.

Dienstag, 11. November 2014

So schmeckt der Herbst: Kürbissuppe

Hier kommt noch der letzte Teil den ich Rike bei Schokokuss und Zuckergruß geschickt habe. Das Thema war ja Spätsommerglück und Herbstgeschmack. Und ich finde Kürbissuppe ist einfach ein typisches Herbstessen.
Eines der Gewürze ist übrigens Kurkuma, den ich in Riga gekauft habe. Ich frage mich, ob ihr wohl was von Riga lesen und sehen wollt. Also ruhig kommentieren wenn Interesse besteht. Vorab verrate ich, dass es auf alle Fälle eine Reise wert ist. 
So jetzt aber zurück zur Kürbissuppe. Ich nehme meistens einen Hokkaido-Kürbis, denn bei dem kann man die Schale dran lassen und mit essen.
Ach übrigens ist die Suppe echt lecker, eigentlich wollte ich sie als erstes verbloggen. Nur mit den Fotos gibt es ein kleines Drama. Ich hab mich extra angestrengt und wollte besonders schöne Fotos machen und dann haben sie mir alle nicht gefallen. Aber hilft ja nix, die Suppe will ich euch nicht vorenthalten. Der Geschmack ist doch wichtiger als Fotos.


Kürbissuppe

 

Zutaten:

1 Hokkaido Kürbis (ca. 1 Kilo)
3 Karotten
2 Kartoffeln
ca. 1 Liter Wasser
Salz, Pfeffer, Muskat, Brühe, Kurkuma
Kürbiskernöl
Chilifäden

Zubereitung:

Den Kürbis mit einer Bürste waschen (beim Hokkaido-Kürbis kann die Schale mit verarbeitet werden), in 8 Stücke teilen (wie Apfelschnitze) und die Kerne (am besten mit einem Löffel) entfernen. Die Schnitze in Stücke schneiden. Kartoffeln und Karotten schälen und würfeln.
Das geschnippeltes Gemüse im Wasser etwa 20 Minuten garen und dann pürieren. Nach Bedarf mit den Gewürzen abschmecken. 

Zum Schluss einen Schluck Sahne dazu geben und ein bisschen unterrühren.
Auf jede Portion kann man noch etwas Kürbiskernöl sowie ein paar Kürbiskerne und Chilifäden geben.




Montag, 27. Oktober 2014

Himbeerlikör - Spätsommerglück für Schokokuss und Zuckergruß

Das Päckchen für Rike war recht kürbislastig (es wird noch ein herbstlicher Blogpost kommen), aber Spätsommerglück sollte eh noch dabei sein.
Als Spätsommerglück hab ich Himbeerlikör ausgesucht, super einfach zu machen. Ich hab einfach rein geschüttet und für den Blog ein bisschen abgeschätzz.

Himbeerlikör

700g Himbeeren (gewaschen oder TK)
400g Zucker
0,7 Liter Wodka (Korn würde auch gehen)

Alle Zutaten in einer Schüssel mit Deckel (dann riecht die Wohnung nicht danach) mischen und 1-6 Wochen stehen lassen, immer wieder umrühren.
In den meisten Rezepten liest man von 4-6 Wochen. Bei mir war es für Schokokuss und Zuckergruß nur 1 Woche, hat auch wunderbar funktioniert. Habe natürlich vorgekostet, geschmacklich super. 
Dann die Himbeeren abschöpfen und durch ein Sieb geben. Die Flüssigkeit auffangen und dann in Flaschen abfüllen.
Und fertig ist der Himbeerlikör!

 

Samstag, 25. Oktober 2014

Kürbis Pull Apart Bread - Herbstgeschmack für Schokokuss und Zuckergruß

Schokokuss und Zuckergruß, das hört sich schon lecker an. Und das wird es auch. Es ist quasi der Nachfolger von Post aus meiner Küche. Zu einem Thema, diesesmal "Spätsommerglück und Herbstgeschmack" werden Leckereien verschickt. Meine Tauschpartnerin ist Rike von kochen backen randalieren. Sie ist noch fleißig für mich. Vorfreude ist was Schönes!
Unter anderem hat Rike ein Kürbis Pull Apart Bread von mir im Paket bekommen. Das Rezept dafür habe ich auf der Suche nach Kürbisrezepten bei Mara von life is full of goodies gefunden. Bisher habe ich Kürbis wie wahrscheinlich Viele als Kürbissuppe gegessen. Warum denn nicht mal mit Hefeteig kombinieren? Beim Pull Apart Bread braucht man gar nicht groß aufschneiden sondern kann die Stücke einfach weg ziehen.

Kürbis Pull Apart Bread


Der Hefeteig:

500 g Weizenmehl
50 g Zucker
1 Würfel Hefe
1/2 Teelöffel Salz
75 g füssige Butter
50 ml lauwarme Milch
50 ml lauwarmes Wasser
2 Eier
100 g Kürbismus


Das Mehl mit dem Zucker, der fein zerbröckelten Hefe und dem Salz mischen. Die flüssige Butter mit der lauwarmen Milch und dem Wasser mischen und zur Mehlmischung geben, dann die Eier hinzugeben. Das alles zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Zum Schluss das Kürbismus unterkneten. 







Den Teig dann an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen.
Eine Kastenform fetten (bei mir waren es mehrere kleine Papierförmchen) und den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Wenn der Teig gegangen ist kann er zu einem Rechteck ausgerollt werden.




Die Füllung:

100 g flüssige Butter
100 g brauner Rohrzucker


Die flüssige Butter mit dem Rohrzucker mischen (es reicht von beidem auch ein bisschen weniger, dann ist es nicht gar so gezuckert; aber das ist Geschmacksache) und dann das Teigrechteck damit bestreichen. Nun den Teig in Quadrate schneiden, die so hoch wie die Kastenform sind und die dann stehend in die Form schichten. 


Nochmal 10 Minuten gehen lassen. 
Dann den Kuchen für 45-55 Minuten backen (bei kleineren Formen reicht kürzer).
Ich hab das Kürbis Pull Apart Bread ohne Glasur verschickt, verschenkt und gegessen. Falls jemand eine mag, kann wie Mara aus je zwei EL Butter, Puderzucker und Frischkäse eine Glasur anrühren und darüber geben.  
Dank dem Kürbis ist das Pull Apart Bread richtig schön fluffig.
Wenn es aus dem Ofen kommt einfach abzupfen und genießen.



  P.S. Das letzte Foto ist von Rike
  P.P.S. Dank dem Kürbis Pull Apart Bread schaffe ich es mal wieder beim Sweet Treat Sunday 
  von elf19 mit zu machen.

Freitag, 3. Oktober 2014

Warum ich seit letzter Woche nix gelernt hab und gerade frustriert bin..... ........Ach und Kürbismaccheroni

Ja ihr habt richtig gelesen, ich hab grad echt schlechte Laune. So ein schönes Foto von Stilblumes Kürbismaccheroni hatte ich gesehen und mich total gefreut das nachzukochen und habe deshalb gestern alles dafür eingekauft.
Also ich fang mal an warum ich seit letzter Woche nix gelernt hab. Letzte Woche hab ich 4-fache Menge gebrannte Mandeln gemacht. Wird nix. Und die Süßkartoffelgnocchi in 3-fach. Das klappt ist aber super viel Arbeit. Also hab ich mir vorgenommen nicht mehr die Mengen unwillkürlich zu vervielfachen. Tja, die liebe Stilblume hat aber nur von einfacher Menge  geschrieben.
Jetzt könnt ihr euch wohl denken was passiert ist. Man meinen guten Vorsatz von letzter Woche hab ich nicht mehr gedacht und frei Schnautze vervielfacht. Somit stimmen meine Verhältnisse jetzt glaub nicht mehr.
Ich sag's euch wie's ist, mir schmeckt's nicht.  

Montag, 29. September 2014

Süßkartoffelgnocchi mit Zitronenmelissebutter

Ich hab's ja schon verkündet, ich hab mich verliebt in Süßkartoffeln. Soo lecker. Grad blöd dass ich jetzt keine da hab. Jedenfalls hab ich nach noch mehr Rezepten mit Süßkartoffeln gesucht und bin bei Lunas Philosophy  auf Süßkartoffelgnocchi gestoßen. Die sind gleich auf meine Blog-to-do-Liste gewandert. Am Wochenende war es jetzt so weit und es gab endlich neues Soulfood für die Süßkartoffelliebe.
Einen Tipp vorweg: Macht erstmal einfache Menge. Ich hab gemeint ich muss gleich dreifache Menge machen. Es lohnt sich, aber es is echt ne Sauarbeit.
Geplant waren sie übrigens mit Salbeibutter, da ich keinen Salbei bekommen habe wurde darauf Zitronenmelissebutter. Spontan kreiert aber sehr lecker.


Zutaten für zwei Portionen Süßkartoffelgnocchi:

- ca. 1kg Süßkartoffeln
- 2 Eigelb
- 250g Mehl
- Salz, Pfeffer, Muskatnuss

So geht's:

Die Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Dann entweder im Backofen bei 200 Grad ca. 30 Minuten weich backen oder aber wie hier entdeckt im Salzwasser gar kochen. Diesmal waren sie im Backofen, nächstes Mal werd ich sie kochen. 
Dann noch heiß durch eine Kartoffelpresse drücken. Das war ein Kraftakt. Nächstes Mal werd ich die Süßkartoffeln entweder mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken oder pürieren, ich glaube da mach ich es mir einfacher.
Die Masse etwas abkühlen lassen und dann die Eigelbe und das Mehl unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebenem Muskat würzen.


 Jetzt müssen aus dem Teig noch Gnocchis werden. Entweder mit zwei Teelöffeln formen oder aber mit einem Teelöffel Teig abstechen und dann mit den Händen formen. Der Teig ist echt sehr klebrig. 


Ich hab bewusst nicht mehr Mehl dazu und auch die Arbeitsfläche nicht bemehlt, dass sie Gnocchis nicht mehlig sondern richtig süßkartoffelig schmecken. Wie gesagt sehr klebrig, aber ich finde mit den Händen kann man schöner formen. Normalerweise kriegen die Gnocchis noch ein Muster mit einem Gabelabdruck. An meinem Teig ist die Gabel aber nur fest geklebt so dass das Muster nicht zu erkennen war. Ich hab mich dann mit der Form zufrieden gegeben. Die geformten Gnocchis habe ich dann auf Tellern geparkt.



Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und dann die Gnocchi portionsweise hineingeben. Sie so lange drin lassen, bis sie oben schwimmen. Dann die Gnocchis mit einer Schaumkelle raus holen.
Ich hab sie kurz abgeschreckt, dass sie nicht zusammen kleben.
Dann fehlt nur noch eine leckere Soße dazu.
Bei mir gab's Zitronenmelissenbutter dazu, die hab ich gemacht wie Salbeibutter
Ich könnte mir auch eine Käsesoße oder grünes Pesto vorstellen.
Beim Süßkartoffelgnocchi-Bilder anschauen hab ich noch eine Zucchini-Babyspinat-Sahne-Soße entdeckt. Die werd ich bestimmt auch mal dazu machen.
Jetzt gibt's aber noch das Bild von meinen fertigen Süßkartoffelgnocchi mit Zitronenmelissebutter.






Sonntag, 21. September 2014

Wiesn - Impressionen und gebrannte Mandeln mit Amaretto

Es ist wieder Wiesn. Ich freu mich!
Über das Oktoberfest gehen die Meinungen ja auseinander, aber ich mag sie, die Wiesn. Gestern war wieder Anstich. Ich hab mich gleich ins Dirndl geschmissen und bin am Nachmittag mit ner Freundin auf die Wiesn. Die Zelte waren zu, aber wir hatten total Glück mit dem Wetter und sind einfach gemütlich über die Wiesn geschlendert. 
Zur Wiesn gehört für mich Raclettebrot essen, Schokoerdbeeren essen, Alpinabahn fahren und mittlerweile auch unbedingt die oide Wiesn. Die oide Wiesn kostet 3 Euro Eintritt am Tag, das lohnt sich aber total. Dort geht es ruhiger zu, die Fahrgeschäfte kosten 1 Euro und es ist traditioneller.
Ich hab für euch ein paar Wiesn-Impressionen und ein Rezept für gebrannte Mandeln mit Amaretto. 






 

Die besten Schokofrüchte gibt es am Stand vor der Alpinabahn.


Auf der oiden Wiesn mag ich gern die Raupenbahn. Das ist sowas Ähnliches wie Musikexpress oder "Rund um den Tegernsee", aber gemütlicher und eben von früher. Es hängen dort total nette Schilder, darauf steht z.B. "Küssen erlaubt". Am Ende der Fahrt ertönt ein Hupen und dann geht eine Art Zeltdach über die Wägen der Raupenbahn. 


Die beste Aussicht über die Wiesn und München hat man wohl vom Alex Airport, einem Kettenkarussell in 55 Meter Höhe.  Mir ist es schon beeindruckend genug das Ganze von unten anzuschauen.




Wiesn - Mandeln mit Amaretto

Für das Rezept habe ich gegoogelt und am Besten hat's mir dann bei Fraeuleins wunderbare Welt gefallen. Bei ihr findet ihr auch Schritt-für-Schritt-Fotos. Und ein Argument waren für mich die Worte "schmeckt supa" und "ist supa einfach".
Dass es mit Kürbiskernen nicht so "supa einfach" ist hab ich leider auch gleich feststellen müssen. Falls jemand weiß wie es mit Kürbiskernen genau so gut wird wie mit Mandeln sagt es mir bitte.
So, jetzt aber das einfache Rezept.

Zutaten:

- 200g Zucker
- 50l Wasser und 50l Amaretto
- 200g Mandeln
- etwas Zimt

Zubereitung: 

Zucker, Wasser, Amaretto und Zimt in eine beschichtete Pfanne geben und es aufkochen lassen. Dann die Mandeln mit dazu geben. 
Jetzt fleißig rühren, bis das Wasser verkocht ist. Wirklich immer rühren, dass nix anbrennt. Und rühren und rühren. Wenn das Wasser verkocht ist sieht es mehlig aus. Sieht komisch aus, gehört aber so. Dann weiter rühren, dass der Zucker sich leicht karamellisiert und um die Mandeln legt. 
Dann die Mandeln raus aus der Pfanne und auf ein Backblech legen. Mit einer Gabel die Mandeln trennen, denn sonst habt ihr einen dicken Klumpen.
Das war's schon.
Die sind wirklich super lecker!



Mit den Wiesnmandeln nehme ich beim Sweet Treat Sunday von elf19 mit.